Angelshop und Angelverleih, Sosúa

Angelverleih in Sosúa / Cabarete / Puerto Plata

Angeln in der Dominikanischen Republik. Geht es Ihnen auch so: Sie haben einen tollen Urlaub in der Karibik gebucht und wollen trotzdem nicht aufs angeln verzichten. Eigenes Angelzeug im Flugzeug mitnehmen ist meist recht umständlich und gfs. sehr teuer (da Angelausrüstung als normales Gepäck und nicht als kostenloses Sportgepäck angesehen wird).

Sie benötigen also eine Angelausrüstung vor Ort, möchten aber nicht für viel Geld eine komplette Angelausrüstung kaufen. Warum also nicht eine komplette Angelausrüstung leihen oder einen oder mehrere unserer Angelausflüge buchen?

Schauen Sie sich mit aller Ruhe auf unseren Seiten um. Neben den vielen Ruten und Rollen, welche Sie bei uns ausleihen können, finden Sie auch jede Menge qualitativ hohes Angel-Equipment, welches Sie hier bei uns in Sosua käuflich erwerben können. 
Mit unserem Shop sprechen wir vor allem Langzeiturlauber oder Residenten an, die über mehrere Wochen oder sogar Monate auf unserer tollen Insel verweilen.

Wir empfehlen Ihnen frühzeitig die gewünschte Angelausrüstung zu reservieren. Was zu Ihrem Wunschtermin bereits verliehen ist, ist weg :-((

Übrigens: Sie benötigen um hier zu angeln keinen Angelschein oder Angelerlaubnis.
 

Doch was geht hier ab? Welche Angelmethoden kann man hier in der Karibik anwenden? Nachstehend einmal kurz die Geläufigsten.



Brandungsangeln

Brandungsangeln erfolgt vom Strand, einer Seebrücke oder von der Klippe aus. Dabei wird mit relativ schweren Gewichten (typisch 100–250 g) gearbeitet. Der Köder (meistens Tintenfischstücke oder Fischfetzen) wird möglichst weit ausgeworfen, oft über 100 m weit. Die Rutenlängen betragen oftmals mehr als 4 m. Zur Steigerung der Wurfweite finden spezielle Weitwurfvorfächer Verwendung. Diese dienen hauptsächlich zur Reduzierung des Luftwiderstandes und zur Stabilisierung des Vorfaches. Da die Fliehkräfte beim Wurf so groß werden können, dass die Angelschnur überlastet wird und reißen kann, werden so genannte Schlagschnüre erhöhter Festigkeit in doppelter bis dreifacher Rutenlänge als Vorschnur genutzt. Typische Zielfische in der Dominikanischen Republik sind Barsche, Makrelen, Kofferfische und Rochen.
Brandungsangeln in der Karibik. Hier ist das ganze Jahr über Saison. Anstatt dick verpackt an der Nordsee oder Ostsee zu sitzen, stehen Sie hier mit kurzer Hose an einem unserer tollen Sandstrände und stellen den einheimischen Fischen mit einer tollen Brandungsangel nach. Lassen Sie sich überraschen was hier so alles anbeißt.
Neben dem klassischen Brandungsangeln mit entsprechend schweren Bleigewichten und entsprechenden Vorfächern empfehlen wir Ihnen auch einmal schwere Weitwurfposen/Spirolinos einzusetzen. Viele Fische hier an der Nordküste der Dominikanischen Republik halten sich in zwei, drei Metern Tiefe auf.



Spinnfischen / Spinnangeln

Spinnfischen, auch Spinnen genannt (aus dem Englischen to spin – sinngemäß drehen, wirbeln, kreiseln) ist eine Art des Angelns, bei der überwiegend Kunstköder wie Blinker, Wobbler, Weichplastikköder (Twister und Shads) oder eben Spinner eingesetzt werden. Vibrationen und optische Reize beim Einholen der Köder verleiten Raubfische anzubeißen. Spinnfischen wird vom Boot oder vom Ufer aus praktiziert. Es ist eine Kunst für sich, den Köder richtig zu führen, ob man kurze Stopps einlegt oder einfach schnell einholt. Bei dieser Methode wird in aller Regel nicht lange an einem Platz verharrt, sondern das Gewässer nach beißwilligen Fischen abgesucht. Dabei unterscheidet man eine Vielzahl von Ködern: Wobbler sind Fischimitate aus Balsaholz oder Kunststoff, die meistens mit einer sog. Tauchschaufel versehen sind. Diese sorgt dafür, dass der Köder einerseits beim einholen auf Tiefe geht, andererseits sorgen sie für die Bewegung des Köders und seine Stabilisation im Wasser. Entweder irgendwo auf den Klippen oder an irgend einem der vielen Flussläufe hier in und um Sosúa herum. Mit einer guten Spinnrute, entsprechenden Köderfischen, Blinkern oder Wobbler macht das angeln bei den hiesigen Temperaturen richtig Spaß. Gerade an den Flussmündungen finden wir hier die dicken Fische. Also rein ins Wasser bis zum Bauchnabel und dann kann die Rute geschwungen werden.



Sbirolino

Die Angelmethode mit Sbirolinos kommt, wie man schon vermutet, aus dem sonnigen Italien. Was früher die Wasserkugel verrichten musste, dass leistet heute und mit Bravour der Spiro. An den Küsten wird der Sbirolino hauptsächlich auf Makrelen und Hornhecht eingesetzt. In Landesinnere an den Stauseen oder den großen Flüssen auch auf Forelle. Eine Angelmethode, welche man in der Dominikanischen Republik nicht kennt. Die Angelmethode mit den Sbiros dient dazu leichte Köder weit hinaus werfen zu können und trotzdem relativ unauffällig zu bleiben. Vorfächer jenseits der 1,40m sind keine Seltenheiten.
Sbirolinos gibt es je nach Zielfisch und persönlichen Vorlieben in verschiedenen Größen und Gewichten. Dabei unterscheidet man jeweils zwischen schwimmenden, halb- oder langsamsinkenden, bzw. sinkenden Sbiros.
Durch seine aerodynamische Form (zum Teil wie ein Dartpfeil) fliegt er hervorragend durch die Luft und kann so die Vorfächer auch entsprechend weit in das Gewässer katapultieren.
Der Sbirolino selbst wird (ohne Stopper) auf die Hauptschnur gefädelt**. Dann folgt eine Gummiperle. Die Hauptschnur wird mit einem Knoten an einen Dreifachwirbel geknüpft (dreifach, um Verdrallungen der Hauptschnur zu vermeiden). In den Wirbel hängt man das Vorfach. Die Gummiperle dient als Shock-Absorber und schützt die Verbindung zum Wirbel vor Beschädigung durch den Sbirolino.
Beim angeln mit Sbirolinos in freien Gewässern (Meer) kommen meistens schwerere Sbirolinos (ab 30 Gramm) zum Einsatz. Beim Sbirolinoangeln in unseren Stauseen schon welche ab 5 Gramm.

** Ich selbst verwende beim angeln mit Spirolinos einen Stopper. Schon aus dem Grunde, weil ich die Spiros ab und an wie eine Pose einfach mal treiben lasse und so schon manchen schönen Hornhecht oder Makrele gelandet habe.
 

 

Drop Shot Angeln

Drop-Shot-Angeln ist eine relativ neue Methode zum Raubfischfangen. Die Drop-Shot Montage und das Angeln mit Drop-Shot auf Raubfische sind einfach und fangen gut. Mit der Drop-Shot-Montage werden Hechte, Zander, Barsche und Forellen gefangen. Besonders in stark befischten Gewässern verspricht DS guten Erfolg, doch auch in Salzwasser beginnen einige Spezialisten mit der Drop-Shot-Fischerei.
Bei der Dropshot Montage befindet sich der Haken, ähnlich wie ein Ausleger, direkt auf dem Vorfach. Auf den Haken werden spezielle Drop-Shot Weichplastik-Köder montiert. Diese Köder geben feine Vibrationen ab und schwingen häufig selbst noch in der Stopp-Phase nach. Schon bei leichtem Zupfen beginnt der Drop Shot Köder zu spielen. Durch spezielles Drop-Shot-Blei lässt sich der Abstand zwischen Köder und Grund den jeweiligen Verhältnissen sehr genau anpassen, so ist die Gefahr von Hängern weitgehend ausgeschlossen. Der Köder kann extrem langsam geführt werden und ist dadurch sehr lange im Sichtbereich des Räubers. Den eigenwilligen Köderbewegungen und den feinen Vibrationen der Drop Shot Köder können Raubfische nur selten lange widerstehen. Die Drop-Shot-Köder werden oft in voller Länge verschluckt.
Die Angelmontage ist einfach. An einem rund 150 Zentimeter langen Vorfach wird ein spezieller Drop-Shot Haken mittels PALOMAR-Knoten gebunden, so dass der Haken in einem Winkel von etwa 90 Grad Winkel zum Vorfach absteht. Auf den Drop-Shot-Haken kommt nun ein Drop-Shot-Gummiköder. Den Abschluss bildet ein spezielles Drop-Shot-Blei, das durch einen Klemmmechanismus verstellt werden kann. Damit stellt man den Abstand zum Köder ein.
 


Hochseeangeln auf Großfischarten / Big Game

Das Angeln von großen Fischarten (z. B. Haie, Marline, Schwertfische) wird als Big Game Fishing vom normalen Meeresfischen unterschieden. Man angelt oft nach dem Prinzip des Schleppangelns von seetüchtigen Motorbooten, meistens mit ortskundigen Skippern und einheimischen Hilfskräften – was schon deshalb unabdingbar ist, weil die beangelten Fische 100 Kilogramm schwer und noch erheblich schwerer sein können. Inwieweit das Big Game Fishing Anteil am sinkenden Bestand der beangelten Fischarten hat, ist umstritten.
Immer populärer unter Big Game-Anglern wird das sogenannte "catch and release", bei dem der Fisch gefangen, bis zum Boot gedrillt, fotografiert und wieder freigelassen wird. Auch diese Art der Fischerei wird oft als Tierquälerei angesehen, schont aber zumindest die Fischbestände.
 

 

Kajak Angeln

Als tolle und preisgünstigere Alternative zum Big Game sollten Sie einmal das Angeln vom Kajak aus in Betracht ziehen. Es geht raus auf´s "offene" Meer. Allerdings bleiben wir stets in Küstennähe. Meist findet man uns in tollen Buchten wie z.B. die Playa Bergantin oder die große Bucht von Maimon. Herrliche Ruhe, keine lauten Bootsmotoren und direkt über den Fischen. Genau das bietet Ihnen das Kajakangeln.
Raus aufs Meer geht es wahlweise mit einem fürs angeln ausgerüstetem SOT Kajak (SOT bedeutet Sit on Top - also obenauf sitzen), oder mit einem aufblasbaren Kajak.
Die SOTs, sowie die aufblasbaren Kajaks sind wendige, im Grunde genommen unsinkbare Kajaks, auf welchen man auch bei Gegenwind zügig von der Stelle kommt. Stundenlanges angeln in den bequemen Sitzen ist  ohne weiteres möglich. Probieren Sie es aus - aber Vorsicht - es kann süchtig machen.
 

 

Fliegenfischen

Das Fliegenfischen basiert nicht auf dem Wurfprinzip anderer Angeltechniken. Statt ein Bleigewicht mit Vorfach zu beschleunigen (wie beim Grundangeln) oder das Eigengewicht eines Blinkers zu nutzen (wie beim Spinnfischen), wird hier nur das Gewicht der Schnur genutzt, um die Trocken-, Nassfliegen, Nymphen oder Streamer zum Ziel zu befördern.
Bei uns hier in Sosúa und Umgebung ist Fliegenfischen nur eingeschränkt möglich. Meistens haben wir hier zu starke Winde, die es nicht zulassen die Flugschnur richtig auszuwerfen. An windstillen oder windarmen Tagen jedoch empfiehlt sich z.B. ein Ausflug zur Playa Bergantin. Dort bei Ebbe auf dem ins Meer hinausgewachsenen Riff kann man die Fliegenrute gut einsetzen. 
 

 

Fangen und Freilassen

Neben dem üblichen Fang der Fische um sie zu verzehren, gibt es auch Angler, die die gefangenen Fische nicht töten, sondern sie nach schonendem Wiegen und Vermessen fotografieren und wieder in ihr Element entlassen. Diese Methode wird als „Fangen und Freilassen“ oder „Catch and Release“ bezeichnet, ihre Anhänger heißen specimen hunter.
Damit sich die Tiere nicht allzu sehr verletzen, werden besondere Methoden angewandt. So kommen zum Beispiel Fischhaut schonende Keschernetze, Abhakmatten und besondere Hakenmontagen (zum Beispiel Haken ohne Widerhaken, „Schonhaken“ bzw. „barbless“ genannt) zum Einsatz. Da wir hier keine Haken ohne Widerhaken käuflich erwerben können benutzen wir stets eine Zange, um den Widerhaken platt zu drücken.
 




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Einige Fotos unserer Fangerfolge finden Sie HIER

 

Angelshop und Angelverleih, Sosúa   (Puerto Plata) - Dominikanische Republik